Donnerstag, 31. Juli 2014

Sommerpost - work in progress

Nein, so weit wie Mareike bin ich noch nicht, aber noch haben wir ja auch Juli und ich muss erst im August fertig sein! Aber es tut sich was, es ist am Werden. Und um euch ein bisschen neugierig zu machen, ... ;-)
Unverkennbar gibt's auch bei mir viel Blau - und Ocker/Sienna, Wasser und Sonne, passt doch zum Sommer, gell? Man könnte allerdings auch mutmaßen, dass ich mal wieder zu meiner Lieblings-Farbkombi Preußischblau und Goldocker/Sienna gegriffen habe.

Dienstag, 29. Juli 2014

Stachelig

Das brachte Elias vor einigen Tagen ganz stolz aus dem Kinderzimmer, und ich muss zu meiner Schande eingestehen, ich habe es für einen - total niedlichen - Bären gehalten. Auf Nachfrage erklärte mir das Kind allerdings, dass es sich hier um einen Igel handelt.
Oben die schwarzen Augen und der Mund, steht er aufrecht und schaut dem Betrachter ins Gesicht. Die Wellenlinien sind die Stacheln, natürlich bunt!
Ich bin ganz verliebt in den kleinen Kerl, auf meine Frage hin, ob ich das Bild behalten dürfe, hieß es allerdings: "Nein, den schenk ich der Oma!" (Elias malt fast ausschließlich "für die Oma".). Aber ich durfte ihn dann aufhängen, bis diese das nächste Mal kommt... ;-)

Mehr Kinderkunst gibt's heute bei philuko.

Montag, 28. Juli 2014

Sommerbeerenschlecke

Heute gibt's einen richtigen Sommernachtisch: fruchtige Beeren mit Vanillepudding und Streuseln! Das Ganze selbstverständlich kalt und so lecker!

Diesen Nachtisch gab's bei uns beim letzten Familienfest, die Rezeptmenge hat gereicht, um 20 mittelgroße Breigläschen zu füllen.
Die untere Schicht besteht aus roter Grütze, nicht zu süß und schön fruchtig.
Die mittlere Lage ist ein ganz ordinärer Vanillepudding, der Einfachheit halber auch noch aus der Tüte.
Die obere Lage sind knusprige Streusel.

Der Nachtisch ist recht flott gemacht und lässt sich hervorragend vorbereiten. Nur die (fertig gebackenen) Streusel habe ich erst kurz vor dem Essen eingefüllt, damit sie schön knusprig bleiben. Allerdings haben die Reste am nächsten Tag auch noch gut geschmeckt, also hätte es das vielleicht nicht mal gebraucht...

Ihr braucht:

Rote Grütze:
1 kg gemischtes, ungesüßtes Beerenobst (bei uns war das tiefgefroren, frisch geht aber auch)
400 ml Orangensaft
4 EL Kartoffelstärke
5 EL Zucker

Pudding:
2 Päckchen Vanillepudding
Zucker laut Angabe auf dem Päckchen
1 l Milch

Streusel:
125 g Butter
125 g Zucker
250 g Mehl
1 MS Zimt


So gehts:

Für die Grütze 350 ml Orangensaft mit dem Zucker zum Kochen bringen. Die Stärke mit den restlichen 50 ml Saft glatt rühren und dazugeben. Unter Rühren einmal aufkochen lassen, bis sich die Mischung etwas eindickt. Vom Herd nehmen und die gefrorenen Beeren dazugeben. Kurz stehen lassen, dann noch einmal umrühren. Die Grütze in die Gläser füllen - als Tülle habe ich in die obere Gläserhälfte jeweils ein Stück aufgerolltes Backpapier geschoben, damit sie nicht angekleckert werden.

Den Vanillepudding laut Packungsangaben zubereiten. (Ihr könnt diesen natürlich auch selbst machen, mir war das jedoch bei den ganzen anderen Festvorbereitungen zu viel.) Den heißen Pudding vorsichtig auf die Grütze geben. Alles beiseite stellen und abkühlen lassen.

Jetzt den Ofen auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen. Für die Streusel Mehl, Zucker und Zimt in einer Schüssel mischen. Die Butter schmelzen und unterrühren. Zu Streuseln formen. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und ca. 25 Minuten goldbraun backen. Abkühlen lassen.

Vor dem Servieren die Streusel oben in die Gläschen füllen.


Unsere Gläschen waren recht schmal, daher sind wir mit dieser Streuselmenge gut hingekommen. Wenn ihr weitere Gläser oder Schalen benutzt, braucht ihr sicher mehr Streusel. Aber die Menge lässt sich ja gut anpassen.


Viele weitere leckere mhhhh Montagsrezepte findet ihr heute bei noz!

Klettermax

Jetzt ist es also so weit, Ronja hat herausbekommen, wie man auf große Stühle steigt. Und dass man von dort aus fast alles erreichen kann:
Als erstes saß sie auf meinem Schreibtisch, packt Stifte aus, wühlt im Kleber, rollt Washis ab...

Nichts ist mehr sicher.

Dazu kniet sie auf dem Schaukelpferd, schaukelt auf selbigem freihändig, klettert über die Sofalehne aufs Fensterbrett, steht auf jedem Duplohaus (wenn es nicht vorher zusammenbricht) ...
Eigentlich wundert es mich, dass bisher - außer ein paar blauen Flecken - nichts passiert ist.

Sonntag, 27. Juli 2014

Miniatur-Buch

Dieses Büchlein (ca. 13 x 5 cm) ist vor einiger Zeit in einem Kurs aus einem Rest gestaltetem Papier entstanden - eigentlich als Gedankenstütze für die Bindung.


Die ist nämlich popel-einfach: alle einzubindenden Papiere (Buchdeckel, Seiten und hier auch die Abstandshalter-Streifen) werden an den gleichen Stellen gelocht. Die Teile dann passgenau aufeinander legen. Nun so kleine Gummiringe durch die Löcher schieben, dass oben und unten durchgeschobene Stöcke, Rundhölzer o. ä. so fest sitzen, dass sie nicht von selbst heraus rutschen, aber auch nicht zu sehr spannen.

Bei mir sitzt zwischen jeder Seite ein Abstandshalter-Streifen, weil die Seiten so lang sind, dass jede 2-mal eingefaltet wird und somit seitlich mehr Platz braucht, als an der Stelle, wo sie eingebunden ist.


Als mir dieses Büchle jetzt wieder in die Hände gefallen ist, habe ich nach einem Text gesucht, den ich hineinschreiben könnte. Dass die Wahl auf diesen von Theodor Storm gefallen ist, lag auch an der Menge der Zeilen. Auf jede Seite (ca. 35 x 5 cm) kam eine Zeile. Geschrieben habe ich mit einer 1,5 mm breiten Bandzugfeder.

Zur Sommerpost wollten wir noch folgendes anmerken, da es zu Rückfragen wegen der Gruppenzugehörigkeit kam: Mareike und ich machen beide bei der Sommerpost mit, auf unseren Wunsch hin in unterschiedlichen Gruppen (die Werke der jeweils anderen kennen wir ja schließlich). Somit bekommt ihr hier 12 Bücher und auch zwei verschiedene Teaser etc. zu sehen. :-)

Samstag, 26. Juli 2014

Secret Belgian Binding

Passend zur Sommerpost, die uns doch nun schon seit einiger Zeit beschäftigt, gibt es von uns heute ein Buchbindetutorial. Diese Bindung hat von uns zwar keiner benutzt, aber sie ist ausgesprochen schön - weshalb wir sie hier noch einmal zeigen wollen. Noch einmal deshalb, weil Moni auf ihrem Blog schon einmal ein Tutorial dazu gemacht hat - da damals aber noch ein paar Fragen offen blieben, jetzt nochmal hier in voller Länge und zum mitbinden. ;-)

Die Bindung ist einfacher, als sie auf den ersten Blick vielleicht aussieht, braucht jedoch etwas Zeit. Allerdings ist Zeit ja etwas, was man beim Buchbinden generell mitbringen sollte. Sehen wir es also einfach als Bindemeditation - oder so.

Und los gehts:

Buchdeckel von innen
Beim oberen Bild seht ihr beide Buchhüllen von außen, hier von innen. In diesem Tutorial wird nur die Bindung gezeigt, nicht das Beziehen der Cover, das fällt mir jetzt gerade erst auf. Bei der Japanischen Fadenheftung habe ich das Beziehen schon einmal gezeigt, hier bei der Belgian Binding werden keine "Gelenke" am Cover benötigt, das Bezugspapier bzw. das Buchbinderleinen bei allen drei Teilen also um alle Kanten geklebt.
Es werden zuerst die bezogenen Buchdeckel und der -rücken verbunden und danach die Lagen in die Querschnüre am Buchrücken eingebunden. Da uns die über die Buchdeckel gespannten Schnüre nicht so gut gefallen haben, haben wir sie beim oberen Beispiel mit dem Spiegel überklebt. Beim unteren Beispiel liegen sie offen, als "Schmuck" oder "Ablenkung" wurden Washis um die Längsschnüre geklebt.

Zum Lochen der Lagen und der Buchdeckel müssen zuerst Schablonen angefertigt werden.
Die linke, beige Schablone ist für die Lagen, da werden die Löcher mit einer Ahle gestochen.
Die rechte, weiße Schablone ist für die Buchdeckel, diese Löcher werden ein/durchgebohrt.






Die Schablone für die Lagen wird mittig in jede Lage eingelegt, dann die Lage so weit wie möglich zuklappen und Loch für Loch mit einer Ahle durchstechen. Durch das Zuklappen wird erreicht, dass die Löcher bei allen Blätter durch den Knick gehen und diese nicht verrutschen. 


Bei den zum Block aufeinander gelegten Lagen müssen die Lochreihen dann schön übereinander liegen.


Zum "Ver"binden von Buchdeckel und Buchrücken werden die Teile mittels Kartonstreifen und Klammern aneinander fixiert. Dabei sollte der Abstand zwischen Rücken und Deckel ca. 2 mm betragen.

Für mein 18 cm hohes Buch habe ich Garn in ca. 14-mal die Buchhöhe verwendet, also rund 2,5 Meter. Dies ist aber nur ein sehr grobes Maß, bei einem breiteren Buchrücken wird auch mehr Garn benötigt.



Begonnen wird im rechten, oberen Loch, man sticht von innen nach außen. Der Garnanfang (ca. 10 - 15 cm) wird unter der Klammer fixiert. Dann mit dem Garn zwischen Buchdeckel und -rücken nach innen stechen, hier das Garn über den Buchrücken führen und links zwischen Buchrücken und -deckel wieder nach außen. Durch das linke, oberste Loch wird wieder nach innen gestochen, dann den Weg nach rechts zurück, der Buchrücken liegt nun zwischen je einem Faden. Den genau gleichen Weg wie zuvor wieder nach links binden. Über den Buchrücken führen nun innen zwei Parallelfäden und außen einer, bei den Buchdeckeln ist es umgekehrt.


Das Garn nun links durch das darunter liegende, zweite Loch nach außen führen und genau so weiter binden, bis man im rechten, untersten Loch heraus kommt. Das Garnende wird hier um den gespannten Faden verknotet und dann verkürzt. Den Garnanfang auf die gleiche Weise oben um den gespannten Faden verknoten. 


Da die Fäden in meinem Fall noch von den Spiegeln verdeckt werden, habe ich Anfangs- und Endstücke mit etwas Washi fixiert, damit sie nicht irgendwo abstehen.
Nun werden noch die Spiegel aufgeklebt, dann ist die Buchhülle fertig.

Für das Einbinden der Lagen braucht es keine Längenangabe für das Garn, da die Stücke neu angeknotet werden.
Das Einbinden der Lagen beginnt oben und zwar mit der letzten (hintersten) Lage. Hier durch das oberste Loch der Lage nach innen stechen und innen durch das zweite Loch wieder zurück. Den Garnanfang mit einer Klammer fixieren.
Das Garn am Buchrücken hinter Fadenpaar zwei und drei durch führen. Dann durch Loch drei der Lage wieder nach innen stechen und durch das darunter liegende wieder zurück.


Hinter Fadenpaar vier und fünf am Buchrücken weiter ...



So die ganze Lage einbinden. Durch das unterste Loch der Lage nach außen stechen. Das Garn um das unterste, noch verbliebene Fadenpaar nach oben führen und nun die nächste Lage dazu nehmen. Hier durch das unterste Loch nach innen stechen und durch das darüber liegende Loch wieder nach außen. Dann um Fadenpaar zwei und drei von unten...



Bei der zweiten Lage oben angelangt wird der Garnanfang verknotet, aber nicht abgeschnitten. Nun geht es durch das oberste Loch der dritten Lage weiter.

Je mehr Lagen eingebunden sind, um so enger wird es. Dann ist es einfacher, die Schlingen über die ganze Strecke einer Lage locker zu lassen und das Garn erst nach dem Einbinden auf der ganzen Länge anzuziehen.


Muss mit neuem Faden weiter gebunden werden, lässt man das Ende hängen und fixiert den Anfang wieder mit einer Klammer. Dann wird diese Lage zuerst zu Ende gebunden, dann das Garn angezogen und Anfang und Ende verknotet.









Wenn alle Lagen eingebunden sind, wird das Garnende zum Garnanfang geführt und beide Stücke miteinander verknotet. Jetzt werden die Enden kurz hinter dem Knoten abgeschnitten.






Und wem das alles nun zu textlastig war - hier gibt es noch drei Filme mit insgesamt ca. 45 Minuten zum gleichen Thema.


Mittwoch, 23. Juli 2014

Mit der Sommerpost

geht es heute hier auch weiter. Wir haben zwar kein weiteres Büchlein erhalten, aber da ich in der letzten Woche fleißig war, kann ich euch heute einen kleinen Teaser auf meine Bücher zeigen. So zum ein bisschen neugierig machen. Das gehört ja schließlich auch dazu :-) !

Ich habe gedruckt, gespritzt, gekleckert, geschnitten und gefaltet. Und bin - ehrlich gesagt - sehr zufrieden mit dem Ergebnis. :-)

Was mag das wohl sein?

Montag, 21. Juli 2014

Auch bei mir

gab es heute die erste Sommerpost!
Angekommen ist das schöne Büchlein schon vor ein paar Tagen, aber da ich eine Woche nicht zuhause war (daher war es hier auch so ruhig), habe ich es erst jetzt bekommen. Und es ist wirklich toll, wenn bei der Heimkehr so tolle Post auf einen wartet, das kann ich euch sagen! :-)

Schon der Umschlag war richtig schön, und das Buch gefällt mir noch viel besser! Ich mag blau. Sehr sogar. Und der Elefant ist auch toll. Die Seiten selbst sind aus richtig stabilem Papier, das hält eine Menge aus. Mit was genau ich das Büchlein füllen möchte weiß ich noch nicht, aber da wird mir sicher noch was einfallen.

Vielen Dank liebe Heidi für das Sommerbuch!

Dienstag, 15. Juli 2014

Antiqua-Variationen

Dieses Wochenende haben Susanne und ich es endlich geschafft, uns zum Schreiben zu treffen. Wir wollten unser Antiqua-Buch von letztem Herbst so weit wie möglich füllen. Und wir haben ein gutes Stück geschafft, obwohl wir uns selbst immer mal wieder von anderen schönen Sachen haben ablenken lassen;-)
Diese Seiten sind bei Susanne fertig geworden:


Und hier sind die von mir. Ich hatte zuvor noch keine einzige Seite ganz fertig, bei den meisten hat noch die Einzelzeile oder so was gefehlt.



Die zweite und siebte Seite gefallen mir am wenigsten, aber ich hatte noch keine Idee, was ich da noch machen könnte? Für Tipps und Ideen wäre ich dankbar! Ansonsten wären damit jetzt bis auf zwei Seiten alle fertig. Ich hatte den großen Vorteil, dass ich direkt noch weiter machen konnte, als Susanne fahren musste.

Liebe Susanne, es hat SO viel Spaß gemacht und schreit geradezu nach einer Wiederholung!:-)

Montag, 14. Juli 2014

Hosentiger

Da ich gestern Nachmittag noch etwas Zeit hatte, gabs spontan noch eine Kuschelhose zum Katzenpulli. Der Schnitt ist wieder eine Frida, allerdings habe ich die Beinabschlüsse nicht mit Bündchen genäht, sondern nur einen Gummi eingezogen - passend zu den Ärmeln am Pulli. Damit die Beinlänge trotzdem stimmt und die Hose schön pumpig fällt, habe ich die Beine um rund fünf Zentimeter verlängert. Das ist reichlich, aber die Hose soll ja in sechs Wochen auch noch passen - das Mädel wächst gerade wieder...
Die Hose ist aus dem gleichen gestreiften (getigerten ;-) ) Niki, den ich auch schon für die Katzenapplikation genommen hatte. Schön flauschig, aber die Streifen hätten mich fast in den Wahnsinn getrieben.
Rechts nochmal ein Foto der Gesamtkombination - die Katze ist leider verdeckt, aber die kennt ihr ja schon von gestern...

Heute geht das Höschen zu my kid wears, den Meitlisachen, zu Meertje und dem Kiddikram. Übrigens, ab heute könnt ihr fünf Tage lang beim Nähwettbewerb abstimmen! Schaut doch mal vorbei, es sind viele schöne Sachen entstanden. Und wenn euch mein Pulli gefällt und ihr mir eine Stimme gebt, würde ich mich riesig freuen!

Sonntag, 13. Juli 2014

Katzenliebe

Ronja liebt Katzen. Wo auch immer sie eine entdeckt, löst diese Begeisterungsstürme und spitze Schreie aus. Nachbars Katze jagt sie durch den ganzen Garten, auf Bildern zeigt sie mit lauten "DA, tz!" auf jede einzelne (tz heißt Katze). Was lag da also näher, als diese Vorliebe auch einmal auf Stoff zu bannen?

Da kam mir der Nähwettbewerb von Am liebsten Sorgenfrei gerade recht. Allerdings war ich wie immer etwas knapp dran, heute endet der Einsendeschluss - gestern Nacht um 11 schloss ich die letzte Naht. Irgendwie kam ich die ganze Woche zu nichts und hatte mir auch noch ein falsches Datum gemerkt... mehr durch Zufall habe ich nochmal nachgesehen... ;-)

Der Schnitt für den Pulli ist dieser hier, allerdings habe ich die Ärmel etwas verlängert, leicht ausgestellt und mit Gummizug versehen. Der Stoff für die Ärmel ist von Swafing (Timeless Treasure Cats), der ist echt der Knaller, so schön! Die Farben sind einfach klasse und die Katzen total niedlich. Bei Ronja löst er wahre Begeisterungsstürme aus, ich habe ihr ein Stück von Verschnitt gegeben, das hat sie schonmal eine ganze Weile mit sich herumgetragen. Und nein, ich bekomme nichts für Werbung, ich bin einfach nur hin und weg.

Hier noch einmal die Katzenapplikation im Detail. Die Gesamtapplikation war die eigentliche Aufgabe beim Wettbewerb; die Buchstaben waren gestellt, die Katze ist in Anlehnung an den Swafing-Stoff von mir. Die Buchstaben sind aus Jersey appliziert, die Katze aus Niki - schön weich.

Klickt doch auch mal auf den Wettbewerb - zum Einen könnt ihr dann die Sachen der anderen Teilnehmer bewundern, zum Anderen wird ab Montag fünf Tage lang abgestimmt... Und wenn euch mein Werk dann immer noch gefällt, würde ich mich über die eine oder andere Stimme riesig freuen!

Und damit geht der Pulli auch zu den Meitlisachen, zu Meertje und dem Kiddikram.

Donnerstag, 10. Juli 2014

Sommerpostbüchle zum Zweiten

Das geht wie's Brezel backen, heute kam schon mein Sommerpost-Büchle Nr. 2. Gemacht hat es Elvira (ohne eigenen Blog).

Den Einband hat sie mit Seide bezogen, welch ein Luxus. Sie schreibt, dass dafür ein geschenktes Freundinnen-Mutter-Kopftuch gerade recht kam;-) Geschlossen wird es mit einem Satinbändchen, welches durch Ösen in der Verschlussklappe gefädelt wird. In das Bändchenende sind/waren zwei Holzperlen gebunden, die Naturfarbene hat leider den Versand nicht überstanden, ich nehme an, dass sie dem Poststempel "zum Opfer" gefallen ist. Aber es tut der Schönheit des Büchleins keinen Abbruch!


Elvira hat abwechselnd dunkleres und helleres Zeichenpapier eingebunden und es lädt ein zum Skribbeln und Zeichnen - was ich mir schon lange vorgenommen habe, es wieder öfters zu machen.
Herzlichen Dank, liebe Elvira!

Mittwoch, 9. Juli 2014

Erstes Sommerpost-Büchle

Mareike und ich machen in diesem Sommer beide bei der Sommerpost 2014-Aktion von Frau Wien mit. Das heißt, wir werden in den nächsten Monaten jeder einen kleinen Stoß selbst gebundene Bücher verschicken und im Gegenzug mit liebevoll gebundenen Büchern überrascht. Und wir werden sie hier natürlich alle zeigen!

Und ach, sooo schön, gestern habe ich das erste Büchlein aus dem Briefkasten gefischt! :-)
Es ist ein Reisebüchlein von Claudia (leider ohne eigenen Blog) und ich bin total im Glück, sogar der Umschlag machte schon Freude, aber seht selbst:


Mir gefällt der aquarellierte und mit Photoshop bearbeitete Titel sehr. Liebe Claudia, ich wüsste so gerne genauer, wie du den gemacht hast.

Hier einige der Innenseiten. Für die "Bindungsstreifen" hat sie ihren alten Schulatlas geplündert.
Es gibt Platz für Tickets, Eintrittskarten und sonstige Erinnerungsstücke - und natürlich für Fotos!






Liebe Claudia, in 4 Wochen geht es in Urlaub und das Büchle wird mich begleiten! Ganz herzlichen Dank:-)

Dienstag, 8. Juli 2014

Deckel drauf

Seit wir den Sandkasten haben, hatten wir folgendes Problem: so ein Sandkasten wirkt leider auf alle Katzen der Nachbarschaft wie ein Magnet. Ist ja auch super, so ein riesiger Kack-Platz voll mit feinem, durchgesiebtem Sand. Sobald wir auch nur fünf Minuten nach drinnen oder ums Haus gegangen sind, musste man den Kasten abdecken. Wir hatten dafür so eine Plastikplane mit Gummizug - das funktionierte schon, war aber echt lästig. Und so richtig gut gehalten hat das auch nicht - wenn ein Gewitter im Anzug war, musste man die Ecken immer zusätzlich noch mit Steinen beschweren, sonst wäre das ganze Ding einem großen Segel gleich davongeflogen. Das war also kein wirklich toller Zustand.

Also haben wir unserer Sandkiste einen Deckel gezimmert. Einfachst aus Brettern und ein paar Querhölzern zusammengeschraubt und mit mittelgroßen Scharnieren am Sandkastenrand befestigt. Dieser bekam von unten noch eine Verstärkung, damit die Schrauben nicht ausreißen oder das ganze Brett reißt, wenn die Kinder nahe der Scharniere vorbeilaufen. Jetzt geht das Sandkasten auf- und abdecken wirklich schnell und die Kinder haben noch eine Fläche, auf der man weiter sandeln kann (oder mit Kreide Straßen darauf malen, oder...).
Wichtig war nur, den Deckel zweizuteilen - sonst wäre er echt zu schwer geworden.

Noch ein Pluspunkt: das Klima im Sandkasten ist jetzt viel besser: unter der Plastikplane war es immer so feuchtwarm, dass die Ameisen schon nach ein paar Tagen angefangen haben, hier ihre Eier abzulegen.... grrr.

Und damit geht das Ganze zum kiddikram, dem creadienstag und zu Meertje.

Montag, 7. Juli 2014

Quiche mit Tomaten

Das hier ist ein richtiges Sommerrezept! Erfrischend, fruchtig und super lecker!

Ihr könnt die Quiche sogar schon am Vortag machen, gegessen wird sie nämlich kalt. Einfach nur so als leichtes Essen, mit Salat oder ohne, aber auch als Beilage zum Grillen macht sie eine gute Figur. Und ein prima Rezept für die alljährliche Tomatenschwemme - wenn dann wieder alle gleichzeitig reif werden - ist es sowieso. 


Aber genug geschwärmt, so gehts: 

Ihr braucht
einige reife Tomaten. In meinem Fall waren das vier große Fleischtomaten und sechs kleinere Rispentomaten. (Aber auch andere Konstellationen funktionieren - ihr müsst nur abschätzen, wie viele Tomaten ihr braucht, um die Quicheform komplett damit auszulegen.) 

für den Mürbeteig: 
250 g Mehl
125 g weiche Butter
1 Eigelb
50 ml kaltes Wasser

für den Guss: 
5 Eier
400 ml Sahne
1 Knoblauchzehe
Salz und Pfeffer
100 g Gruyére, frisch gerieben

Alle Zutaten für den Mürbeteig vermengen und zu einem Teig verkneten. Diesen mindestens zwei Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Anschließend auf einer bemehlten Fläche ausrollen und eine Quicheform damit auslegen. Mit einer Gabel mehrmals einstechen und erneut für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. 
Währenddessen den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Teig mit Backpapier abdecken und mit getrockneten Bohnen oder Erbsen belegen. 15 Minuten blindbacken, anschließend Hülsenfrüchte und Backpapier entfernen und weitere 5 Minuten backen. 

Für den Belag die Fleischtomaten waagerecht halbieren. Eine Tomatenhälfte sollte ungefähr so hoch sein wie der Rand der Quiche. Bei kleineren Tomaten nur in der entsprechenden Höhe "Deckelchen" abschneiden (und diese dann z.B. in einem Salat weiterverarbeiten). Die Tomaten mit der Schnittkante nach oben dicht an dicht in die Quicheform stellen. (Ich habe in die großen Lücken am Rand der Form die kleineren Rispentomaten gestellt.) 
Anschließend die Eier mit der Sahne verquirlen. Die Knoblauchzehe hineinpressen und alles mit Salz und Pfeffer würzen. Die Eiersahne vorsichtig in den Zwischenraum zwischen den Tomaten gießen. Alles mit dem geriebenen Käse bestreuen. 

Die Quiche im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 45 Minuten backen. Danach komplett abkühlen lassen. 

Leider habe ich es echt versäumt, die Quiche einmal im Ganzen zu fotografieren. Geschweige denn, Bilder beim Kochen zu machen. Ich hoffe nun einfach mal, dass ihr euch vorstellen könnt, wie das ganze ausgesehen hat. Und wie die Tomaten in die Form gestellt werden... Aber all zu viele Möglichkeiten gibts es da ja nicht. 

Weitere leckere Montagsrezepte findet ihr heute bei Katja. Lasst es euch schmecken!