Mittwoch, 10. Dezember 2014

Walnusstinte

war in den Päckchen 1 - 3.

Unser Nachbar hat zu meinem Glück einen über den Zaun ragenden Walnussbaum im Garten. Als mir die Idee mit der Tinte kam, lagen glücklicherweise auch noch ein paar Nusshüllen in unserem Garten.
Diese Hüllen wurden über Nacht mit Wasser bedeckt eingeweicht, dann aufgekocht und abgeseiht.
Meine Ausbeute waren etwa 750ml, die habe ich noch weiter eingekocht, um eine etwas konzentriertere Farbe zu erhalten. Dann waren es noch ca. 450ml.

Da wurde 1% Salicylsäure (aus der Apotheke) eingerührt, das macht die Tinte angeblich haltbar, weil es ja ein Naturprodukt ist und schimmeln könnte.
Die Tinte dann in Gläschen von hier abfüllen und mit Walnusstinte - natürlich!! - beschriebene Etiketten aufkleben.

Kommentare:

  1. Was für eine gute Idee, werde ich sofort in meine Pflanzenfarbenkocherei aufnehmen. Und mit dem Salicylsäure-Tipp zur Haltbarmachung muss ich mich ja mal ein bisschen näher beschäftigen. LG Ghislana

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    1. Liebe ghislana,
      oh ja, und dann berichtest du bitte, was du herausgefunden hast. Ich hatte das irgendwo im Netz gelesen, dass 1% Salicylsäure ein Schimmeln verhindern würde. Weil die Tinte sonst schon innerhalb 3 - 4 Wochen aufgebraucht werden sollte. Die Zeit ist schon überschritten und sie ist noch heil und funktioniert noch. Allerdings habe ich den Rest, den ich noch nicht in Gläschen abgefüllt habe, für alle Fälle eingefroren.
      Liebe Grüße
      Moni

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  2. Guten Abend ... nimmt man die grüne hülle oder die Nussschale dafür? LG Gabi

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    1. ... die (ehemals) grünen Hüllen. Für die Schalen hab ich auch ein Rezept gefunden, aber das hat bei mir nicht funktioniert, ist viel zu blass geblieben.
      LG Moni

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  3. Das klingt megainteressant und ich möchte das unbedingt ausprobieren.
    Vielen Dank für dieses Tutorial!

    Liebe Grüße aus dem Erzgebirge
    Gaby

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