Dienstag, 6. Oktober 2015

Es war einmal...

... vor langer, langer Zeit, da lebten die Dinos.
Dinos faszinieren den jungen Mann gerade ganz besonders - möchte er doch schließlich einmal Dino-Forscher werden!
Als ich also mit meiner Idee kam, eine kleine Welt für seine Autos zu bauen, wurde das rundum abgelehnt. Eine Dino-Welt sollte es werden!
Also gut, wir bauen eine Dino-Welt.

Dieses Projekt hat uns etwa vier Nachmittage (verteilt auf etwas über eine Woche) beschäftigt und ist absolut kleinkindertauglich. Ihr - und eure Kinder - müsst allerdings etwas Geduld mitbringen.

1. Nachmittag:
Wir bereiten das Pappmaché vor: Als erstes braucht ihr ganz viele Eierkartons - wir hatten mindestens 12 Stück, so genau weiß ich das nicht mehr. Diese reißt ihr mit euren Kindern in möglichst kleine Stückchen und übergießt sie anschließend mit heißem Wasser. Diese "Masse" wird über Nacht stehen gelassen, damit alles schön durchweicht.

2. Nachmittag:
Wir haben die eingeweichten Papierstücke dann noch einmal durchgeknetet und die größeren Stücke noch etwas kleiner gezupft. Nun "konzentrierten" Tapetenkleister anrühren - er sollte dick wie Pudding sein. Die Papierstücke ausdrücken und wieder auflockern, dann mit so viel Kleister verrühren/verkneten, dass eine homogene Masse entsteht. Für dieses Projekt, bei dem das Pappmaché nur aufgestrichen wird, darf dieses gerne ein bisschen weicher sein. Allerdings braucht es dann etwas länger, bis es durchgetrocknet ist.

Auf einer alten Pappschachtel bauen wir den Rohling für unsere Dino-Welt. Für den Berg (natürlich ein Vulkan) haben wir Zeitung geknüllt und diese mit Papierklebeband gut festgeklebt. Der Tunnel und die Höhle sind Stücke einer Klopapierrolle, ebenfalls festgeklebt. Wenn alles zur Zufriedenheit sitzt, wird die gesamte Welt mit Pappmaché verkleidet. In die noch feuchte Masse können einige Steine als "echte Felsen" gedrückt werden. (Steine gibt es in Haushalten mit Kindern ja zuhauf...)
Anschließend muss eure Welt trocknen - und nun heißt es, geduldig sein. Bei uns dauerte es bis zur vollen Durchtrocknung ganze 4 Tage. Räumt die Welt zwischenzeitlich am Besten weg, bei uns hinterließen trampelnde Saurier in der noch feuchten Masse einige Fußspuren, da die Wilde Hummel die Welt gerne schon an Tag zwei bespielt hätte... ;-)

3. Nachmittag:
Die Kinder grundieren die Welt (bzw. Welten: wir haben noch eine zweite mit einem Flußlauf gebaut) weiß, damit die Farben später schön leuchten.
Da mir auf halber Strecke die Acrylfarbe ausging, grundieren wir mit weißer Wandfarbe weiter - interessanterweise hat sich diese für die Kinder fast besser verarbeiten lassen, da sie etwas flüssiger war. Und beim Ergebnis war nicht wirklich ein Unterschied feststellbar, da die Kinder die Farbe sehr reichlich aufgetragen haben...


4. Nachmittag:
Die Welt wird bemalt. Für die Lava tropfen wir ganz am Schluss rote Farbe direkt aus der Flasche auf den Kraterrand und lassen Farbnasen herunterlaufen - das fanden die Kinder besonders faszinierend. Und dann muss das Ganze mal wieder - ja - gut durchtrocknen...


Und am fünften Nachmittag kann die Welt dann endlich bespielt werden! Hier seht ihr übrigens, dass die Dinos bei uns inzwischen den Säugetieren Platz gemacht haben.... (Die Dinos sind leider ausgestorb... äh, nein, in irgendeine Kiste geräumt worden, und die Kinder erinnern sich nicht mehr, in welche... ;-) )





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Kommentare:

  1. Wow, das sieht GROSSARTIG aus!!! Toll – und na klar, Kinderkunst!! :) Schön, dass ihr dabei seid. Herzlich, Julia

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  2. Oh ist das toll. Das wird sicher total viel von den Kindern bespielt. Muss ich mir merken,
    VG
    Jana

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  3. Was für eine tolle dinowelt.die Kinder haben sicher Nein ganz bestimmt viel Spaß. Da können sie ganz selbstvergessen spielen und in eine andere Welt tauchen.
    Alles Liebe Claudia

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