Mittwoch, 4. November 2015

Unser täglich Brot

Heute mal wieder ein Rezept.


Wir haben vor etwa einem Jahr angefangen, unser Brot selbst zu backen. Das hatte verschiedene Gründe, u. a. aber, weil auch im Brot einige Dinge sind, die wir nicht wollen, z. B. Stabilisatoren, Geschmacksverstärker oder Aromen usw. Einen Brotbackautomaten wollten wir aber auch nicht, weil dann nochmal eine Maschine mehr rumstehen würde... Und da habe ich bei Mareike gesehen, wie flugs und "unanstrengend" (kein Kneten!!) sie sehr leckeres Brot in einem "Römertopf" macht.

Grundrezept
500 g Mehl
150 g Körner oder Körnerflocken
12 g Salz (ca. 2 Teel.)
1 Tütchen Trockenbackhefe
500 g (ml) lauwarmes Wasser
20 g (ca. 2 Eßl.) Apfelessig (für den Geschmack)

Und so geht's:
Ich stelle der Einfachheit halber (und damit ich später nur ein Teil spülen muss) die Schüssel auf die Waage und messe alle Sachen zu.
Ich verwende alle Mehle von Alnatura, damit hatten wir die zuverlässigsten Backergebnisse. "Haupt"mehl ist Dinkelvollkorn-, ca. 400 g, der Rest ist Roggenvollkornmehl. (Je mehr Roggenmehl ihr nehmt, desto feuchter wird später das Brot.)








Als Körner kommen bei uns ca. 80 g Leinsamen (ganz oder geschrotet), Sonnenblumen- und Kürbiskerne und Dreikornflocken dazu. Hier variieren wir aber je nach Lust und Laune - nur die Leinsamenmenge bleibt bei mir immer gleich. Aber das ist reine Geschmackssache - das Brot gelingt nur mit z.B. Dreikornflocken genau so gut.






Dann die Hefe (darauf achten, dass, wenn schon selbst gemacht, kein Emulgator drin ist) und das Salz dazu geben und die trockenen Zutaten vermischen (ich bilde mir zumindest ein, dass ich so alles besser vermischt kriege).









Dann das Wasser und den Essig dazugießen und alles verrühren. Es ist ein relativ dünner Teig, er lässt sich wirklich gut verrühren!









Die Form mit Butter (ganz wichtig!!) einfetten. Mit Öl eingefettet lässt sich das Brot nur schwer bis gar nicht aus der Form lösen.

















Den Teig in die Form geben und diese bis fast zum Rand in warmes Wasser stellen. Mit einem Vesperbrettchen o. ä. abdecken und den Teig gehen lassen, bis die Form gefüllt ist. Das dauert ca. 40 bis 60 Minuten.
Der Teig geht in der warmen Umgebung sehr gut - und gleichzeitig zieht sich die Römertopfform mit Wasser voll. Dieses Wasser gibt sie später im Backofen wieder ab.













Die Form dann auf die mittlere Stufe des kalten Backofens stellen und 60 Minuten bei 200°C backen.

Das fertige Brot lässt sich sehr leicht aus der Form lösen, es fällt geradezu heraus.

verlinkt bei: MMI, meertje, Rezepte Linkparty

Kommentare:

  1. Das Brot sieht sehr schön aus! Bei mir waren die Backergebnisse zu ungleichmäßig, von total lecker bis total schrecklich, so dass ich das Brotbacken wieder aufgegeben habe. Vielleicht wäre ein Römertopf die Lösung, nur hab ich keinen. Mal sehen ob ich mal einen auf dem Flohmarkt finde.
    Danke für das Rezept und die Anregung
    LG Jennifer

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  2. Frisches Brot ist himmlisch, da könnte ich sofort ein halbes wegessen :)
    Danke fürs verlinken.
    Liebe Grüße
    Gusta

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  3. Das sieht sehr lecker aus, danke fürs Rezept. Ich backe im Automaten, da ist deine Mischung wahrscheinlich nicht ganz so geeignet. Also muss ich wohl doch mal wieder im Ofen backen. Und irgendwie möchte ich jetzt unbedingt eine Römerform :-D
    LGJana

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  4. Es ist nicht aufwändiger, als im Brotbackautomaten - nur musst du halt "da" sein und darfst es nicht vergessen. Geschmacklich finden wir es wunderbar, nur mit den Mehlen mussten wir erst ein bisschen experimentieren. Ich hatte mal ein Bio-Dinkelvollkorn von einem Billigdiscounter (obwohl es kaum günstiger war, als das von Alnatura), da wurde das Brot so klebrig, dass es sich kaum schneiden ließ.
    Liebe Grüße und guten Appetit
    Moni

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