Dienstag, 8. August 2017

Ein Hock!


Seit Neuestem sind Kleider und Röcke auch bei der jüngsten Prinzessin sehr gefragt. Da steht sie morgens vor dem Schrank, wirft die Hose ins Eck und verlangt ein Tleid - oder eben einen Hock.
Damit das Ganze aber etwas spiel- und tobetauglicher wird, habe ich mal einen Hosenrock ausprobiert. Und insgesamt gefällt mir das schon sehr gut, weil der Rock nun auch beim hüpfen, rumkugeln und am Boden sitzen einfach mal da bleibt, wo er hingehört.

Allerdings ist ein Hosenrock anscheinend nicht Männerkompatibel - hier bedarf es einer Einführung. Bei uns hatte das Kind nach dem Wickeln einfach beide Beine auf einer Hosenrockseite. Das zweite Hosenrockbein hing leer am Po und sorgte für zusätzlichen Bausch, so ein bisschen wie die Kissen, die man sich im 19. Jahrhundert für mehr Popofülle umgebunden hat. Hihihi

Der Oberrock ist ein Tellerrock und auch der untere Hosenrockteil hat schön viel Fülle. Damit fällt er wirklich toll und würde sich auch drehen, wenn das Kind dies wollte. Aber man braucht auch richtig viel Stoff und hat auch viel Material
um sich. Bei 38°C würde ich also damit rechnen, dass das Kind ihn einfach auszieht und ohne Rock weitermarschiert. Aber bei normaleren Sommertemperaturen ist er wirklich klasse!

Das Herz ist übrigens meine erste richtige Negativapplikation. Das ist echt cool, wenn ich beim Aufschneiden auch jedes Mal Angst hatte, beide Stofflagen durchzuschneiden. Inzwischen ist das Shirt auch gewaschen, da kommt das Herz nochmal besser raus, weil sich der Stoff noch stärker gerollt hat!


Stoff: Farbexplosion - Eigenproduktion der Fuchsfamilie, uni-Jersey von Stoff & Liebe; Bommelborte von Wunderpop
Schnitt: Hosenrock: Räuberprinzessin von der Zuckerwolkenfabrik; Shirt: himmlische Ärmchen Anna mit Sommererweiterung von Himmelblau
verlinkt bei: creadienstag, Dienstagsdinge, HoT, made4girls, kiddikram, meertje

1 Kommentar:

  1. Total süßes Outfit! Und mein man hätte da sicherlich bauch Probleme beim Anziehen ;-)

    LG
    Kristina

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