Freitag, 13. Januar 2017

Statt Karten

Weihnachtskarten habe ich diesmal beim besten Willen nicht geschafft. Da es bei mir aber im ganzen Verwandten- und Freundeskreis immer Hutzelbrot zu Weihnachten gibt, bekamen die Brote deswegen eine ein bisschen schönere Verpackung.
Die Brote wurden in Gefriertüten gesteckt und bekamen als Verschluss solche Banderolen angetackert. Dafür habe ich Streifen aus farbigen Papierresten von verschiedenen Projekten und unifarbene "Klappkarten" aufeinander geklebt, ein Faltsternchen dazu - und Schrift, das ist einfach ein Muss!

Da ich aber eine so lausig langsame Schreiberin bin - aber dank Adventsmailart das Stempelschnitzmaterial eh noch rumlag - was lag näher, als einen Stempel zu schnitzen! Die da investierte Arbeit hat sich ausgezahlt.
Gut, ich musste den Schriftzug erst einige Male schreiben, bis er einigermaßen gut war. Den habe ich dann mit Entwurfpapier abgenommen und auf mein Stempelmaterial übertragen.

Und damit er sich noch mehr gelohnt hat, entstanden damit auch noch Geschenkverpackungen und eine Gutscheinhülle.


verlinkt beim freutag

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Mein/unser Adventskalender 2016

Ich bin total begeistert, wir haben wieder einen superschönen Kalender! Mich begeistert auch, dass farblich alles so gut zusammenpasst, obwohl ja nie was abgesprochen ist.
Und hier ist er, mein Adventskalender:
Es gibt auch an den Verpackungen wieder so viele schöne Details, da wurde geklebt, geschrieben, gestempelt, gedruckt, gesägt... Ich bin voller Vorfreude!

Dieses Foto habe ich von Susanne gekriegt:

So sieht der Kalender bei meinem Schwesterchen aus:

Und hier noch ein Foto von Mareikes Kalender:


Und da wir lauter Frauen sind und die Kalender für uns ganz alleine gemacht haben, dürfen sie nun zu RUMS
Außerdem verlinkt bei meertje und pamelopee

Montag, 28. November 2016

Tausch-Adventskalender 2016


Uff, gerade noch rechtzeitig (hoffentlich) gingen meine Päckchen für unsern schon obligaten Tausch-Adventskalender auf die Reise. Es gibt ihn in manchmal leicht wechselnder Besetzung nun schon seit 2012. Wir sind diesmal wieder zu siebt, also brauchten wir vier verschiedene Sachen mal sechs.
Wie schon vor zwei Jahren sind meine Päckchen wieder in schwarzes Papier gehüllt, diesmal in etwas festeres von Hahnemühle mit feiner Leinenstruktur.

Und natürlich darf auch der darüber gesprühte Goldschimmer nicht fehlen, ist ja schließlich Advent! Für den Farbklecks sind rote Faltsterne zuständig, die die Zahlen tragen. Für den Fall, dass die Zahl auf der Vorderseite durch die Knicke mal sehr schwer zu lesen sein sollte, habe ich die Sterne nur an einer Spitze festgeklebt, so dass sie angehoben werden können. Die Zahl ist in Rückseitenmitte noch einmal "in einem Stück" aufgestempelt.
Was drinnen ist, werde ich immer dann verraten, wenn alle sechs Mitadventlerinnen die entsprechenden Päckchen ausgepackt haben.
Und jetzt freue ich mich auf Donnerstag! Ein bisschen schade ist nur, dass ich den Dezember über auch viel auf der Baustelle bzw. beim Kinderhüten sein werde und dann immer dran denken muss, für diese Tage die Päckchen mitzunehmen - ich will ja nicht nur zugucken müssen, was Mareike auspackt ; )



verlinkt bei: 

Freitag, 5. Februar 2016

OBLIKS

Elias Weihnachtsgeschenk für seinen Onkel. Hier wurde er ganz alleine tätig, ich habe ihm lediglich geholfen, das Shirt auf einen Untergrund aufzuspannen, so dass es glatt lag.


verlinkt bei: Freutag, meertje, crealopee

Dienstag, 26. Januar 2016

Adventskalenderimpressionen

Der Advent liegt gefühlt schon wieder so weit zurück und ich habe euch noch immer nicht gezeigt, was ich in meinen Tauschadventskalenderpäckchen versteckt hatte. Ich habe nicht von allen Dingen Fotos gemacht, aber unter anderem habe ich das hier verschenkt: 

Kleine quadratische Täschchen für allerlei Nützliches oder Überflüssiges - das sei den neuen Besitzerinnen selbst überlassen. Benutzt habe ich dafür einen Stoff, den ich schon vor Jahren einmal bei IKEA mitgenommen hatte. Es hat mir so unglaublich gut gefallen, dann aber nie zu einem Projekt gepasst. Hier war er genau richtig. 
Zweimal gab es eine Monstermütze. Hinter einem Reißverschluss verbergen sich ein paar kräftige Hauer. 
Die Kinder waren begeistert und wollten auch gleich solche Mützen haben. Allerdings bin ich bis jetzt noch nicht dazu gekommen, das wird wohl eher ein Projekt für den nächsten Winter. (Außerdem haben sie für diesen Winter ja ihre Drachenmützen, die zeige ich euch morgen.)

Dann gab es noch diese Holzbäumchen. Eher unspektakulär, aber ein bisschen Adventsdeko gehört ja irgendwie auch dazu. :-)


verlinkt beim Creadienstag, HoT, Dienstagsdinge, meertje und crealopee

Dienstag, 29. Dezember 2015

Tausch-Adventskalender Päckchen 19 - 24

Dies waren meine letzten Päckchen:
Einfache Umschläge aus Packpapier, seitlich zusammengesteppt und mit einer Verschlusslasche aus Heißklebersternen-Gellidruck-Papier. Geschlossen wurde der Umschlag mit einem Klettpunkt.

Und das hatte sich darin verborgen:
Hier mussten mal wieder Leaf-Monoprints herhalten. Damit das Papier weihnachtlich wird, habe ich einen Hauch Goldglimmer aufgesprüht.
Aus "verpackungstechnischen" Gründen habe ich den Boden des Laternchens nur einer Klebelasche entlang festgeklebt. So konnte er "nach innen geklappt" und das Laternchen flach gelegt in einen Umschlag gesteckt werden.


Montag, 28. Dezember 2015

Tausch-Adventskalender Päckchen 13 - 18

Der Advent ist zwar schon wieder Geschichte, aber ich schulde euch noch die Päckchen 13 - 24.
Diese Päckchen durften vom 13. bis zum 18. Dezember ausgepackt werden. Die Deckel der Konservendosen sind ringsum mit Washi Tape angeklebt. Damit die oberen und unteren Kanten gleich aussehen, wurde die andere Seite ebenfalls umklebt und die Dose dann in das gedruckte Sternenpapier eingeklebt.
Die Schnur führt von der angehängten Ziffer oben unter Sternenpapier über den Deckel  und ist auf der Dosenrückseite mit goldenem Siegellack fixiert.
Ich wäre gerne Mäuschen gewesen, ob die Eine oder Andere vielleicht etwas gerätselt hat, ob ein Dosenöffner vonnöten ist, um an den Inhalt zu kommen ;-)
Und nun wird das Geheimnis um den Inhalt gelüftet:
Je zwei Anhänger hatten in jeder Dose Platz, einer aus Leaf Monoprint-Papier, der andere aus Packpapier, auf welches ich den Knecht Ruprecht-Text von Theodor Storm geschrieben habe.
Damit die Anhänger "schwer" hängen, bekamen sie unten Perlen bzw. ein Glöckchen angehängt.
Und so werden die Anhänger gemacht:
Es werden je zwei Quadrate benötigt. Meine hatten die Maße 10,5 cm (Leaf Monoprint) und 8,5 cm (Packpapier).

Das Papier liegt mit der "guten" Seite nach unten. Zuerst wird ein Kreuz über die Diagonalen gefaltet.







Dann einmal quer halbiert knicken.
















Das Blatt umdrehen (die gute Seite ist jetzt oben) und noch einmal quer halbiert knicken. Somit ist auch hier ein Kreuz entstanden.




Das Quadrat flach legen und in der Mitte ein kleines Loch ausstanzen oder bohren.
Quadrat auseinander gefaltet wieder mit der guten Seite nach unten legen. Die zuletzt in die andere Richtung gefaltete Knicklinie steht nun hoch. Sie wird beidseitig gefasst und nach innen zur untern Mitte gezogen. Das nun entstandene Dreieck feststreichen.

Einen der oberen Flügel mit der Außenkante an den Mittelbruch anlegen und feststreichen.
Den gegenüber liegenden Flügel ebenso an den Mittelbruch falten.
Die oben überstehenden Spitzen bündig abschneiden und die Flügel vom Mittelbruch wieder nach außen legen.
Das Teil umdrehen und beide Flügel dieser Seite ebenso zur Mitte falten und die überstehenden Spitzen auch hier abschneiden.
So sollte es jetzt aussehen:
Einen oben liegenden Flügel öffnen und die Außenkante nach innen drücken und innen am Mittelbruch anlegen. Mit dem gegenüber liegenden Flügel ebenso verfahren.
Das Teil umdrehen und die Flügel dieser Seite ebenfalls nach innen zur Mitte legen.
Es ist nun ein spitzwinkliges Dreieck mit beidseitig je vier Flügeln entstanden.
Die Oberkanten der oberen beiden Flügel an den Mittelbruch falten. Das Teil umdrehen und die beiden nun oben liegenden Flügel ebenso an den Mittelbruch falten




Das Teil zwischen den noch nicht gefalteten Flügeln öffnen und nun so flach legen, dass die Flügel mit den gefalteten Dreiecken rechts und links dazwischen aufeinander liegen. Die nun oben liegenden Flügelspitzen zur Mitte falten, das Teil umdrehen und die letzten beiden Flügel ebenso falten.

Alle Dreieckchen wieder öffnen. So sollte es nun aussehen, eigentlich wie ein Schirmchen:
Jede Falte etwas öffnen und die Dreieckchen durch leichten Druck auf die Spitze nach innen schieben. Die Knicke fest falzen. 



Das zweite Quadrat genau so falten.
Die Außenzacken beider Schirmchen ineinander stecken und verkleben.



Ca. 15 cm Silberdraht abzwicken und eine Aufhängeöse in ein Ende biegen.
Den Draht durch die Löchlein des Anhängers stecken. Einen Klebertropfen unten an die Drahtöse geben und den Draht dann so weit durchschieben, dass nur noch die Öse oben zu sehen ist. Den Kleber trocknen lassen. Dann das untere Drahtende in ca. 1,5 bis 2 cm Länge abzwicken und eine kleine Öse biegen.

Für diesen Anhänger aus alten Buchseiten habe ich das Papier erst mit Goldglimmer besprüht. So altes Papier muss man sehr vorsichtig behandeln, weil es doch schon sehr "mürbe" ist. In diesem Fall die Knicke lieber nicht so sehr scharf falzen.


Mittwoch, 23. Dezember 2015

Meine Weihnachtskarten

Erst kurz vor knapp wurden sie fertig - und das lag wie so oft an der Schrift.

Mir war schon lange klar, dass ich den "Schneeflöckchen"- Text als Hintergrund wollte und vorne sollten Tannen drauf, gestanzt aus mit Brusho-Aquarellpulver gestaltetem Aquarellpapier. Aber egal, wie ich es geschrieben hatte, es war einfach nicht schön. Dann kam am Freitag die blaue Weihnachtskarte aus dem Norden hier an - in Anlehnung an diese Schrift habe ich mir ein ABC gebastelt und plötzlich ...



Zum Schreiben habe ich stark verdünntes Maya-Gold in Cham-pagner und Nachtblau gemischt. Leider habe ich wohl manchmal zu wenig aufgerührt, denn teilweise glimmert die Schrift nicht.

Das Textblatt wurde zuerst mit einem Schneeflocken-Prägefolder geprägt, dann hinter das aus der Karte geschnittene Passepartout-Fenster geklebt. 
Passend zu unseren winterlichen Temperaturen habe ich bei den ersten drei Blättern statt "Schneeflöckchen" "Schneeglöckchen" geschrieben - und wie gesagt, drei Blätter lang ist es mir nicht aufgefallen;-)

Und vermustert endlich auch noch ein Beitrag für Michaelas Mustermittwoch:


Donnerstag, 17. Dezember 2015

Tausch-Adventskalender: Päckchen 7 - 12

Das sind meine Päckchen, die vom 7. bis zum 12. Dezember geöffnet werden durften. Bei diesen größeren Zahlen sieht man besser, dass sie auch aus dem gedruckten Papier gestanzt sind:

Und das war darin:
Unten auf den Kartonringen sind gestanzte Sterne aus Transparentpapier mit Flockmuster in Schwarz/Silber oder Weiß/Gold.
Für die plastischen Sterne aus Scrapbook-Papier mit Glitter oder Glimmer habe ich dieselben Stanzen verwendet, dann alle Sternspitzen mittig gefalzt und geknickt. Heißkleber innen sorgt dafür, dass sie sich nicht wieder flach legen können.

Ich habe die Kränze auf dem Deckelboden festgebunden, weil es die Sternspitzen vielleicht Übel genommen hätten, wenn sie gerutscht und angestoßen wären.

















Sonntag, 13. Dezember 2015

Tausch-Adventskalender 2015

Der halbe Advent ist schon vorbei, es wird Zeit, unseren Tausch-Adventskalender zu zeigen.
So sah meiner vor dem 1. Dezember aus:
Ein so schöner Kalender, und obwohl ja keine weiß, was die anderen machen, ist er wunderbar harmonisch und passend!

Die Päckchen von Ea haben dieses Jahr sehr neckische Zahlen, da muss man genau gucken, um sie zu finden:-)








Und das waren meine Päckchen:
Als Verpackungspapier muss ja immer das herhalten, mit dem ich mich gerade viel beschäftige. Das war dieses Jahr - nein, nicht der Milchtütendruck, obwohl das auch gut möglich gewesen wäre;-) - der Gelli-Druck. Gedruckt mit Golden Open-Acrylfarben und Heißkleber-Sternen als Masks. Je Person hat ein Bogen Papier ca. 30 x 40 cm für alle Päckchen (fast) gereicht. Ich habe auf meiner Gelliplatte in Backblechgröße gedruckt.

Das waren meine Päckchen 1 - 6 (wir sind dieses Jahr 7 Personen):









Und das war darin verpackt:

Das Verpacken dieser Teile stellte mich vor eine größere Herausforderung, weil die Holz-/Wurzelstücke sehr unterschiedlich waren und die aufzusteckenden Papier-/Drahtmotive sehr fragil. Und die Kalender müssen ja auch noch sicher verpackt auf dem Postweg zu den jeweiligen Empfängerinnen!
Ich habe die Hölzer in gekürzte Tetrapacks (da sind sie ja doch wieder *gg*) gesteckt und die Drahtmotive auf Pappe gelegt und mit Klarsichtfolie umwickelt, damit sie nicht verrutschen können. Deshalb habe ich sie der Einfachheit halber teilweise in zwei separaten Päckchen untergebracht.
Damit die kleinen Bohrlöcher in den Holzstücken auch zu finden sind und klar war, welches Motiv in welches Loch gehört, waren als Platzhalter mit Fähnchen beschriftete Zahnstocherstücke in die Bohrlöcher gesteckt.