Freitag, 19. Mai 2017

Wikingerkuchen

Heute zeige ich euch den Geburtstagskuchen des großen Räubers. Einen Wikingerkuchen hat er sich gewünscht, und da ich gerne Kuchen baue, habe ich mich über die Herausvorderung echt gefreut.



Gebacken habe ich einen ganz normalen Marmorkuchen in zwei unterschiedlich großen Kastenformen. Zum Bauen eignet sich aber jeder beliebige trockene Rührkuchen, Marmorkuchen habe ich genommen, weil der bei den Kindern meist am besten ankommt.


Weiterhin braucht ihr einen Block Marzipanrohmasse, etwas rote Lebensmittelfarbe, Schokoladenglasur, einen Stoffrest und ein Brotstäbchen (Grissini oder ähnliches).

 Als erstes schneidet ihr die Oberkante des Kuchens ab, um die spätere Höhe des Wikingerschiffs festzulegen.

Anschließend schneidet ihr die Ecken des Kuches ab, damit das Schiff vorne und Hinten spitz zuläuft.

Dann wird das Mittelteil des Kuchens in die endgültige Form geschnitten. Nehmt dazu am besten ein großes Brotmesser mit Wellenschliff.

Wenn ihr mit der Bootform eures Kuchens zufrieden seid, überzieht ihr ihn komplett mit Schokoglasur. Neben der hübschen Optik verhindert die Glasur auch, dass euer Kuchen an den Schnittkanten austrocknet. (In Form geschnittenen Kuchen solltet ihr daher immer mit Kuchenglasur überziehen.)








Als nächstes kümmern wir uns um den Drachenkopf.

Dazu formt ihr aus dem rot eingefärbten Marzipan einen Kegel für den Hals, ein Ei für den Kopf und zwei kleine Scheiben für die Ohren.

Schneidet das Ei auf der dicken Seite mit einem scharfen Messer für das Maul ein. Mit dem kleinen Finger formt ihr den Schnitt zu einem Schlund aus.

Drückt die Scheibchen für die Ohren auf einer Seite zusammen und klebt sie oben an den Drachenkopf.

Dann formt ihr vier kleine Kegel aus dem ungefärbten Marzipan und befestigt sie als Zähne im Maul.

Befestigt den Kopf auf dem spitzen Ende des Halskegels.

Anschließend pikst ihr mit einem Schaschlikspieß Löcher für Augen und Nasenlöcher in den Kopf.

Befestigt den Kopf an der Vorderseite des Schiffes: Setzt ihn ruhig in die noch weiche Schokolade, das klebt gut, und streicht das Marzipan etwas über die Kuchenspitze.
Bis die Schokolade ausgehärtet ist und auch das Marzipan an der Luft etwas fester geworden ist, stabilisiert das Ganze mit Schaschlikspießen. Dazu könnt ihr auch die zuvor vom Kuchen abgescnittenen Brocken als Stützen benutzen (Foto weiter unten).



Für die Schilde an den Schiffseiten formt ihr größere Scheiben aus ungefärbtem und kleinere aus eingefärbtem Marzipan. Setzt die roten Scheiben als Schildbuckel auf die hellen Scheiben und pikst mit dem Schaschlikspiel kleine Löcher drumherum.

Setzt die Schilde in die noch weiche Schokolade auf die Schiffseiten.

Für den Drachenschwanz formt ihr einen langgestreckten Kegel aus rotem Marzipan und drückt ihn leicht platt. Aber wirklich nur leicht. Dann rollt ihr in von der Spitze her leicht auf.
Formt eine dünne Schlange aus hellem Marzipan und drückt diese als Zickzacklinie auf die Vorder- und Rückseite auf den Schwanz.

Anschließend wird dieser ebenso wie der Kopf am Schiff befestigt und stabilisiert.

Das sieht dann so aus.




Jetzt kümmern wir uns um das Segel:
Hierzu braucht ihr ein rechteckiges Stück eher festen Stoff, in meinem Fall einen alten Leinenvorhang. Dazu ein Grissini-Stäbchen und zwei Schaschlikspieße.

Bügelt an der Ober- und Unterkante des Segels ca. 1cm um und Steppt einen Tunnel. In diese steckt ihr die beiden Schaschlickspieße.

Anschließend bindet ihr das Segel mit etwas weißem Nähgarn an das Brotstäbchen. Lasst unten etwa 4cm des Stäbchens überstehen, damit ihr das Segel später auf den Kuchen stecken könnt.

(Wie ihr auf den Fotos seht, habe ich den Stoff weder versäubert noch eingeschlagen.)


Lasst die stützenden Stäbchen auf jeden Fall einige Stunden an dem Kuchen, erst dann ist das Marzipan hart genug, dass der Kopf nicht anfängt, sich zu biegen.








Da ein Kuchen für uns zu wenig war, habe ich aus der zweiten Kastenform noch ein Wikingerhaus gebaut.


Dafür habe ich den Kuchen in Hausform zugeschnitten und ebenfalls mit Schokolade überzugen.
Für die Dacheindeckung habe ich viele kleine Marzipanscheiben geformt und diese halbiert. Anschließend habe ich das Dach von unten nach oben mit diesen Schindeln beklebt. Auch diese halten in der noch weichen Schokolade hervorragend. Ist die Schokolade schon zu weit angetrocknet, streicht einfach noch einmal etwas flüssige darüber.
Für Dachfirst und Tür leicht plattgedrückte Marzipanschlangen, dazu rechts und links neben der Tür zwei Schilde wie beim Schiff.

Die Kuchen waren übrigens sehr lecker und die Kindermeute was begeistert!


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Freitag, 7. April 2017

Maulwurfkuchen


Heute möchte ich euch einmal etwas ganz anderes zeigen:
Unseren Kindergeburtstagskuchen der Wilden Hummel. Ein Maulwurfkuchen sollte es werden.

Gebacken habe ich einen runden Marmorkuchen. Anschließend habe ich oben eine Vertiefung hineingeschnitten und alles mit Milchschokolade überzogen. Die herausgeschnittenen Brocken wurden mit dunkler Schokolade überzogen und als Erdbrocken um das Loch geklebt.

Den Maulwurf habe ich aus Marzipan geformt und mit Schokolade "bemalt". Die Blüten sind ebenfalls aus Marzipan. Damit es etwas schneller geht, habe ich dafür einen Blattausstecher genommen (eigentlich für Fondant, funktioniert aber auch mit Marzipan) und jeweils die Blattspitzen mit einer flachgedrückten Kugel als Blütenmitte zusammengefasst. In die noch weiche Schokolade gesetzt hält das auch alles ganz prima.

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Freitag, 2. Dezember 2016

Leckere Minihörnchen

Als die beiden Großen vorletzte Woche alleine bei Oma und Opa waren, haben wir diese Hörnchen zusammen gebacken.









Auch vorletztes Wochenende für Siedelsbrunn habe ich welche gemacht. Da alle sie so lecker fanden und nach dem Rezept gefragt haben: hier bitteschön : )

Das Rezept habe ich von hier, allerdings nehme ich mehr Nüsse, die ich zuerst röste, damit sie intensiver schmecken, und ich backe sie heißer, damit sie knuspriger werden.

Für 64 Stück braucht man
Für den Teig:
300 g Mehl
200 g weiche Butter
200 g Doppelrahmfrischkäse
Für die "Panade":
60 g Zucker
60 g brauner Zucker
200 g geröstete, gemahlene Haselnüsse
1 TL Zimt

Aus Butter, Frischkäse und Mehl einen glatten Teig kneten. In Folie gewickelt mindestens 2 Stunden (besser über Nacht) in den Kühlschrank stellen.
Ein Tütchen Haselnüsse auf ein Backblech geben und im auf 240° C vorgeheizten Backofen 5 - 10 Minuten rösten, bis sie deutlich Farbe angenommen haben. Dann auf ein Küchentuch geben, einschlagen und "massieren", damit sich die Häutchen lösen. Abkühlen lassen und mahlen.
Beide Zuckersorten, die gemahlenen Haselnüsse und den Zimt in einer Schüssel mischen.
Den Backofen auf 200° C vorheizen. Den Teig vierteln. Das erste Viertel zu einer Kugel formen und in der Zucker-Nussmischung wälzen.

Zucker-Nussmischung auf die Arbeitsplatte streuen, die Kugel darauf legen und möglichst rund ca. 5 mm dick auswellen. Die Platte dabei ab und zu wenden. Falls der Teig auf der Unterlage kleben will, noch etwas mehr Zucker-Nussmischung aufstreuen.

Die Teigplatte z. B. mit einem Pizzarädchen wie einen Kuchen in 16 Stücke schneiden.
Die einzelnen Kuchenstücke von außen nach innen zu Hörnchen rollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen.
Im vorgeheizten Backofen ca. 12 Minuten backen.











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Mittwoch, 25. Mai 2016

VanilleQuarkSchnecken

Ich liebe sie, die kleinen VanilleQuarkSchnecken! Und eigentlich sind sie auch recht flott gemacht, sogar mit selbst gemachtem Vanillepudding. Und das lohnt sich, denn dann sind sie gleich doppelt so lecker wie mit welchem aus der Tüte.


Ihr braucht für den Teig: 
150 g Weizenmehl (550er)
60 g Speisequark Magerstufe
35 g Zucker
50 ml Milch
50 g Butter
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
Mark einer Vanilleschote

Für die Füllung:
180 ml Milch (130 ml zum kochen bringen, 50 ml zum die Stärke glattrühren)
70 g Sahne
10 g Butter
1/2 Vanilleschote
15 g Speisestärke 
20 g Zucker 

40 g Magerquark


Wie ich den Vanillepudding mache, habe ich euch hier schon einmal gezeigt. Ihr macht diesen Pudding in der oben angegebenen Menge, lasst ihn etwas abkühlen und vermischt ihn mit den 40 g Magerquark.

Jetzt werden Mehl, Backpulver, Zucker und das ausgekratzte Vanillemark miteinander vermischt. Dann die restlichen Zutaten hinzufügen, mit der Hand vermengen und anschließend etwas verkneten. Es soll ein schöner, weicher Teig entstehen.
Stellt ihn einen Moment zur Seite und heizt den Backofen auf 160°C Umluft vor.

Dann drückt man den Teig auf einer bemehlten Fläche flach, bis die Teigplatte ungefähr eine Größe von 20 x 25 cm hat. Die Platte mit dem Pudding bestreichen und von der breiteren Seite her aufrollen. Die Rolle mit einem Messer vorsichtig in 6 bis 8 Stücke teilen und diese aufrecht in Muffinförmchen setzen.
Natürlich könnt ihr die Röllchen auch nebeneinander in eine Mini-Springform (15 cm Durchmesser) setzen, aber meine Kinder stehen nun einmal total auf Muffins... ;-) Und ich verwende Muffinförmchen aus Silikon, dann braucht man auch kein schlechtes Gewissen haben wegen dem Müll.

Nun kommen die Rollen für 30-35 Minuten in den vorgeheizten Ofen. Lasst die Schnecken auf jeden Fall im Ofen, bis sie eine schöne Farbe bekommen haben.

Guten Appetit!

Übrigens: das letzte Mal habe ich vergessen, den Quark in den Pudding zu rühren. Die Schnecken waren im Ofen, und der Quark stand noch da.... und was soll ich sagen. Jetzt waren es halt Vanilleschnecken - oberlecker! Es geht also beides - je nach Lust und Laune!

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Sonntag, 27. März 2016

Osterzopf

Dieser Osterzopf ist superlecker, sieht toll aus und geht recht einfach. Falls ihr also heute oder morgen noch backen wollt, hier ist das passende Rezept für euch!


Ihr braucht:
500g Weizenmehl (Typ 405)
60g Zucker
1 Päckchen Trockenhefe (geht mit Frischhefe genauso)
1 Teelöffel Salz
1 Ei
250 ml handwarme Milch
75g weiche Butter

So gehts:
Die Milch erwärmen und die Trockenhefe hineinschütten. So lange stehen lassen, bis die Hefe sich aufgelöst hat.
Mehl in eine Schüssel geben und mit Zucker und Salz mischen. Butter und das Ei dazugeben und die Hefemilch darübergießen. Alles so lange Kneten (mache ich mit der Küchenmaschine), bis sich ein zäher Ball gebildet hat. Das dauert ein paar Minuten.

Den Teig an einem warmen Ort für ca. 2 Stunden gehen lassen.

Den Teig auf eine bemehlte Unterlage stürzen. Sollte er zu sehr kleben, mit so wenig Mehl wie möglich noch einmal durchkneten.
Für den Osterzopf habe ich den Teig nun halbiert und zwei ca. 1 Meter lange Stränge geformt. Diese fest umeinander schlingen. Den Strang in der Mitte falten und noch einmal locker umeinander schlingen. In jede Schlinge nun ein hart gekochtes Osterei setzen. Diese Eier werden gleich mitgebacken, das macht ihnen überhaupt nichts aus. Den Zopf noch einmal 20 Minuten gehen lassen.
Anschließend ein Ei mit einer Prise Salz und Zucker verquirlen und den Zopf damit bestreichen. (Salz und Zucker im Ei verhindert, dass dieses beim Backen verbrennt. Die Kruste wird damit viel besser.) Etwas Hagelzucker aufstreuen.

Den Zopf bei 175° Umluft (vorheizen) ca. 35 Minuten backen. Er darf ruhig recht kräftig gebräunt sein, um so besser schmeckt er.

Wenn ihr einen etwas rustikaleren Zopf wollt, könnt ihr auch 400g Weizenmehl Typ 405 und 100g Weizenvollkornmehl verwenden. Ich mag das sehr gerne und der Zopf schmeckt etwas kräftiger. Nur für Ostern habe ich die reinweiße Version gebacken, da gehört das für mich irgendwie so. :-)

verlinkt bei: Rezepte Linkparty, Zauberhaftes Ostern

Montag, 8. Februar 2016

Weltbester Vanillepudding

Seit wir Kinder haben versuchen wir noch mehr als zuvor schon, Geschmacksverstärker, Aromen, Farbstoffe, Stabilisatoren - einfach diesen ganzen Firlefanz zu vermeiden, der unserem Essen unnötigerweise zugesetzt wird.
Ich bemühe mich, täglich frisch zu kochen, ich backe unser Brot selbst und bei den Sachen, die ich kaufe, schaue ich auch mal ein zweites Mal auf die Zutatenliste. Unser Essen ist meist bio, im Sommer stammt das Gemüse aus dem eigenen Garten. So weit, so gut - doch so einfach ist es halt doch nicht immer.
Auch mir fehlt die Zeit, um alles selber zu machen. So kommen beispielsweise auch unsere Maultaschen aus der Packung - die rolle ich nicht selbst. Und manche Dinge bekomme ich einfach nicht so hin, wie es unser monsteraromengewöhnter Gaumen erwartet.
So ging es mir bisher immer mit dem Vanillepudding. Der aus der Packung schmeckte einfach so heftig nach Vanillin, wie man das erwartet, wenn man mit solchem aufgewachsen ist. Mein eigener schmeckte dagegen immer... irgendwie nach nichts. Zumindest nicht nach Vanille. Bis jetzt.
Nach einigem ausprobieren und abwandeln sind wir inzwischen bei diesem Rezept gelandet. Und was soll ich sagen - ich finds großartig. Endlich ein Vanillepudding ohne zugesetzte Aromen, der trotzdem so himmlisch schmeckt. Zum reinlegen.

Und hier kommt das Rezept. Die Menge reicht bei uns für fünf Kinderportionen, bei erwachsenen Naschkatzen sind es vielleicht vier.

400 ml Milch
200 g Sahne
30 g Butter
1 Vanilleschote (das ausgekratzte Mark und die "leere" Schote)
Alles in einen Topf geben und zum Kochen bringen.

45 g Speisestärke und
50 g Zucker mit
150 ml Milch glattrühren.
In die kochende Milch geben und unter Rühren aufkochen lassen. Vom Herd nehmen.

Eigentlich ja wirklich kein Hexenwerk und ich weiß auch nicht, warum dieser Pudding so viel besser schmeckt als alles, was ich davor probiert habe. Vielleicht liegt es am Fettgehalt, das ist ja bekanntlich auch ein Geschmacksträger? Denn ein Diätpudding ist das wahrlich nicht. Aber was soll's, In die Höhe schießende Kinder können's vertragen und wir Erwachsene wissen ja zumindest, was wir da tun.

Lasst es euch schmecken!


verlinkt bei: Rezepte Linkparty, meertje

Mittwoch, 3. Februar 2016

Ullas Tiramisu

Der Clou bei diesem Tiramisu ist die "Beschriftung". Das zeigt mal wieder, wo Schrift überall eingesetzt werden kann!



Das sagt Ulla dazu:
Mein Geburtstag ist vorbei und wie fast jedes Jahr war es richtig kalt.
Das hat mich eines Tages auf die Idee gebracht, eine Leckerei, die in der warmen Jahreszeit problematisch sein kann, für meine Gäste zu machen: Tiramisu. Vor Jahren (damals gab es noch keine Googlesuche und Originalrezepte waren eine Kostbarkeit) hat mir eine Freundin, die mit der Tochter eines Besitzers eines italienischen Lokals befreundet war, dieses Rezept gegeben. 

Es ist immer wieder köstlich,  klassisch im Geschmack und leicht zuzubereiten:

Tiramisu
2 Tassen doppeltstarken Kaffee brühen und abkühlen lassen.
1 Packung Löffelbisquits
5 Eigelb
4 EL Zucker
2 EL Rum
etwas Vanillezucker oder eine Msp. Vanillemark
500 g. Mascarpone
Kakaopulver

Die Eiweiße steif schlagen und beiseite stellen.
Eigelb und Zucker schaumig schlagen und zum Schluss den Rum mit einrühren.
Anschließend Mascarpone unterrühren bis alles sämig und glatt ist.
Die Eiweißmasse unterheben und leicht einrühren.

Für das Schichten eine Form nehmen, die nicht gewölbt ist, sondern einen ebenen Boden hat.
Nach und nach die Löffelbisquits kurz in den Kaffee tauchen und nebeneinander auf den Boden der Form legen. (Ich schütte den Kaffee immer in eine flache Schale, so dass er nur ca. bis 1 cm hoch reicht.)
Wenn eine Lage dicht belegt ist, wird die Mascarpone-Creme dick und gleichmäßig darüber gestrichen.
Darauf wieder eine Lage in Kaffee getauchte Löffelbisquits schichten und ebenso die Creme darauf streichen.
So fortfahren, bis die Masse aufgebraucht ist.

Dann alles mindestens 3 Std. kühlen. (Und das ist im Januar so genial, man hat ja einen zusätzlichen Kühlschrank auf dem Balkon oder der Terrasse!).

Kurz vor dem Servieren kommt dann die Dekoration.
Und die wird bei mir - seit ich die Rotunda in einem Kurs vor Jahren gelernt habe - inzwischen mit diesen Buchstaben gestaltet.
Alle benötigten Buchstaben habe ich mit einem Cutter aus Overheadfolie geschnitten. Diese ordne ich dann auf der Oberfläche an. Die Ränder der Form, an denen kein Kakaostaub sein soll, decke ich ebenfalls mit Streifen von einer Overheadfolie ab.
Dann wird dick Kakao durch ein Sieb darüber gestäubt. 

Mit einer flachen Pinzette vorsichtig die Buchstaben entfernen und aufpassen, dass dabei nicht zu viel Kakao auf die weißen Buchstaben pudert.

Guten Appetit!

Liebe Ulla, vielen herzlichen Dank! Und ich weiß jetzt, was es an meinem Geburtstag für ein Dessert gibt, bis dahin wird der Winter (leider) noch nicht vorbei sein:-)

verlinkt bei der Rezepte Linkparty und MMI

Mittwoch, 11. November 2015

Bienenstich


Auf vielfachen Wunsch kommt hier unser Bienenstich-Rezept. Der Kuchen ist nicht besonders schwierig, aber ihr solltet etwas Zeit einplanen. Und frisch schmeckt er am besten, also ruhig gleich am ersten Tag ganz aufessen ;-).

Ihr braucht dazu:

Für den Hefeteig:
200 ml lauwarme Milch
50 g Butter (in der Milch zerlassen)
375 g Weizenmehl
1 P. Trockenbackhefe
50 g Zucker
1 Pr. Salz
1 Ei

Den Teig mit den Knethaken des Rührgerätes ca. 5 Minuten kneten, dann zugedeckt etwa eine halbe Stunde gehen lassen.
Das Backblech mit Butter fetten. Den Teig darauf ausrollen und zugedeckt noch einmal gehen lassen.

Für den Belag:
200 g Butter
200 g Zucker
Vanillemark von einer halben Schote
1 - 2 Eßl. Honig
4 Eßl. Sahne
200 - 300 g Mandelblättchen

Alle Zutaten bis auf die Mandelblättchen in eine Pfanne geben und unter Rühren kurz aufkochen lassen, anschließend die Mandelblättchen darunter rühren.
Die Masse etwas abkühlen lassen und dann gleichmäßig auf dem Teig verstreichen. Noch einmal gehen lassen. 

Im vorgeheizten Ofen bei 200 °C (Umluft 180 °C) etwa 15 Minuten backen.


Ich versuche immer, den noch heißen Kuchen auf dem Blech vorsichtig in 4 Teile zu schneiden, diese dann herauszuheben und auf einem Gitter abkühlen zu lassen. Wenn er auf dem Blech abkühlt, ist er unten nicht knusprig, sondern feucht. Aber in einem Stück ist er heiß nicht heil heraus zu kriegen.

Für die Füllung:
2 P. Vanille-Puddingpulver
750 ml Milch
100 g Zucker
100 g Butter

Aus den zwei Päckchen Puddingpulver einen dicken Pudding kochen und die Butter in den heißen Pudding rühren. Etwas abkühlen lassen.
Die Kuchenviertel quer durchschneiden, die Deckel abheben und in Portionsstücke schneiden.
Die Unterteile mit der Puddingcreme bestreichen, die Portionsstücke aufsetzen und leicht festdrücken.

Nun leider noch so lange warten, bis die Creme einigermaßen kalt und fest ist.

Guten Appetit!


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Mittwoch, 4. November 2015

Unser täglich Brot

Heute mal wieder ein Rezept.


Wir haben vor etwa einem Jahr angefangen, unser Brot selbst zu backen. Das hatte verschiedene Gründe, u. a. aber, weil auch im Brot einige Dinge sind, die wir nicht wollen, z. B. Stabilisatoren, Geschmacksverstärker oder Aromen usw. Einen Brotbackautomaten wollten wir aber auch nicht, weil dann nochmal eine Maschine mehr rumstehen würde... Und da habe ich bei Mareike gesehen, wie flugs und "unanstrengend" (kein Kneten!!) sie sehr leckeres Brot in einem "Römertopf" macht.

Grundrezept
500 g Mehl
150 g Körner oder Körnerflocken
12 g Salz (ca. 2 Teel.)
1 Tütchen Trockenbackhefe
500 g (ml) lauwarmes Wasser
20 g (ca. 2 Eßl.) Apfelessig (für den Geschmack)

Und so geht's:
Ich stelle der Einfachheit halber (und damit ich später nur ein Teil spülen muss) die Schüssel auf die Waage und messe alle Sachen zu.
Ich verwende alle Mehle von Alnatura, damit hatten wir die zuverlässigsten Backergebnisse. "Haupt"mehl ist Dinkelvollkorn-, ca. 400 g, der Rest ist Roggenvollkornmehl. (Je mehr Roggenmehl ihr nehmt, desto feuchter wird später das Brot.)








Als Körner kommen bei uns ca. 80 g Leinsamen (ganz oder geschrotet), Sonnenblumen- und Kürbiskerne und Dreikornflocken dazu. Hier variieren wir aber je nach Lust und Laune - nur die Leinsamenmenge bleibt bei mir immer gleich. Aber das ist reine Geschmackssache - das Brot gelingt nur mit z.B. Dreikornflocken genau so gut.






Dann die Hefe (darauf achten, dass, wenn schon selbst gemacht, kein Emulgator drin ist) und das Salz dazu geben und die trockenen Zutaten vermischen (ich bilde mir zumindest ein, dass ich so alles besser vermischt kriege).









Dann das Wasser und den Essig dazugießen und alles verrühren. Es ist ein relativ dünner Teig, er lässt sich wirklich gut verrühren!









Die Form mit Butter (ganz wichtig!!) einfetten. Mit Öl eingefettet lässt sich das Brot nur schwer bis gar nicht aus der Form lösen.

















Den Teig in die Form geben und diese bis fast zum Rand in warmes Wasser stellen. Mit einem Vesperbrettchen o. ä. abdecken und den Teig gehen lassen, bis die Form gefüllt ist. Das dauert ca. 40 bis 60 Minuten.
Der Teig geht in der warmen Umgebung sehr gut - und gleichzeitig zieht sich die Römertopfform mit Wasser voll. Dieses Wasser gibt sie später im Backofen wieder ab.













Die Form dann auf die mittlere Stufe des kalten Backofens stellen und 60 Minuten bei 200°C backen.

Das fertige Brot lässt sich sehr leicht aus der Form lösen, es fällt geradezu heraus.

verlinkt bei: MMI, meertje, Rezepte Linkparty

Freitag, 4. September 2015

Bruschetta mit Pizzabrot

Zur Abwechslung mal wieder was für das leibliche Wohl:)

Weil Weißbrot bei uns eher selten im Haus ist und wir am Wochenende Lust auf Bruschetta hatten, haben wir sie mit Pizzateig gemacht.

Für den Teig:
450 g Weizenmehl (Typ 550)
8 g Salz
1 P. Trockenhefe
etwas Olivenöl
warmes Wasser (so viel wie nötig für einen geschmeidigen Teig)

Den Teig gehen lassen. Ca. 1 - 1,5 cm dick ausrollen und mit dem Pizzarädchen in Rauten schneiden.
Ich habe das Brot dann auf einem Stein (eine 2 cm dicke Granitplatte vom Steinmetz) bei 200° C 12 Minuten gebacken. Der Ofen muss mindestens eine Stunde lang vorgeheizt werden, damit der Stein richtig heiß ist.
Die fertigen Brotstücke aufschneiden und mit der Schnittkante nach unten in einer trockenen Pfanne anrösten. Eine aufgeschnittene Knoblauchzehe über die Schnittflächen reiben und Olivenöl aufträufeln.
Tomaten entkernen und klein würfeln, mit Salz und Pfeffer würzen. Tomatenwürfel und in Streifen geschnittenen Basilikum auf die Brote geben.

Guten Appetit!


Und weil das Brot so unheimlich lecker ist, geht es heute noch zum Freutag und zur Rezepte Linkparty!

Samstag, 20. Dezember 2014

Plätzchen-Ausbeute 2014

Das sind meine diesjährigen Sorten:
Ich habe vor bestimmt fast 40 Jahren in der Adventszeit von einer Kollegin eine Kladde geschenkt bekommen. Zusammen mit dieser Kladde hat sie auch Plätzchen mitgebracht. Mein erster Eintrag in diesem Buch ist eben dieses Plätzchenrezept.
Es folgten weitere Weihnachts-Rezepte einer anderen Kollegin, welche in deren backfreudiger Familie zu den erprobtesten gehörten - und die noch heute meinen Grundstock für die Adventsbäckerei bilden. Und die Tradition wird fortgeführt, Mareike hat sich Kopien davon mitgenommen... Und außer diesen müssen jedes Jahr natürlich noch neue ausprobiert werden.

Im Uhrzeigersinn zwei Minuten nach 12 beginnend;)
Spitzbuben - nach einem Rezept aus der Kladde. Ein Teig, der mich aber regelmäßig schier zum Verzweifeln bringt, doch als "Lieblings-Brötle" der Kinder gleich mit doppelter Teigmenge;)
Heidesand Schwarz-Weiß - bei Chefkoch gefunden. Abwarten, was die anderen dazu sagen, aber ich brauche sie eher nicht mehr.
Haselnussmakronen - nach einem Küchengötter-Rezept. Sehr lecker!
Bärentatzen - nach meinem Uraltrezept.
Bethmännchen - meine Lieblinge seit Jahren:)
Spritzgebäck - nach Uraltrezept.
Bauernbrotlaibchen - ein Küchengötter-Rezept. Schmecken mir nicht so sehr, aber bei mir stimmt ja auch die Optik nicht, wahrscheinlich habe ich etwas falsch gemacht.
Marzipan-Nuss-Makronen - ein Chefkoch-Rezept, sehr lecker.
Innen, von oben nach unten:
Springerle - meine Lieblinge Nr. 2! Sie sind sogar mit kleinen Füßchen gelungen:)
Wespennester - vor zwei Wochen bei einer Freundin probiert, in die Kladde aufgenommen, sehr lecker!
Haselnussmakronen - mit ganzen Eiern und etwas Mehl, auf Chefkoch gefunden. Fester und nicht so makronen-softig, aber durchaus lecker!

Und nächste Woche reisen (die noch übrig sind, hihi) mit nach Riedlingen - und eine "gemischte" Dose voll (aber ohne Springerle *g*) ist schon zur Seite gepackt ... falls sich jetzt jemand angesprochen fühlt... ich weiß nicht, ob du hier noch regelmäßig mitliest...?



Sonntag, 16. November 2014

Leckere Nussrolle

So einen Nusskuchen gibt es bei uns öfters, allerdings mit unterschiedlichen Teigen: Quarkölteig, Mürbeteig, Hefeteig. Mit diesem heute kommt zu der Liste eine weitere Variante dazu: Quarkölteig und Blätterteig kombiniert.

Für den Quarkölteig:
150 g Mehl
4 gestr. TL Backpulver
1 Pr. Salz
40 g Zucker
Mark 1/2 Vanilleschote
75 g Magerquark
50 ml Milch
50 ml Öl

1 Rolle fertiger Blätterteig, den Quarkölteig darauf in gleicher Größe ausrollen.



Für die Nussmasse:
200 g Marzipanrohmasse
2 Eier - miteinander verdrücken/verrühren
250 g gem. Haselnüsse
1 Eßl. Honig
3 - 4 Eßl. Wasser (bei Bedarf)

Nussmasse auf den Teig streichen. Teigplatte von der Längsseite aus aufrollen und auf ein Blech mit Backpapier legen. Die Rolle längs einschneiden und die Schichten etwas nach außen ziehen.

Bei 180°C 25 - 30 Minuten backen.

Aprikotieren: 1 Eßl. Aprikosenmarmelade mit 1 - 2 Eßl. Wasser verrühren und so weit einkochen, dass eine "sämige" Masse entsteht. Den heißen Kuchen sofort damit bestreichen.

Montag, 8. September 2014

Zum Anbeißen

Eigentlich schreiben wir hier ja einen werbefreien Blog. Aber das hier wollte ich euch trotzdem einmal zeigen:
Wir haben nämlich ein paar neue Keksausstecher ;-). Und die sind einfach zu schön. Bisher haben wir immer mit denen aus Metall rumgefrickelt, die Ergebnisse sind ja auch richtig gut, aber jeder, der schon einmal jeden einzelnen Autokeks mühevoll mit mindestens acht Schaschlikspießpiksen aufs Blech gesetzt hat, weiß, wie zeitraubend und unpraktisch das ist - zumal, wenn man mit Kleinkindern backt. Die dann nur zusehen können.

Lange Rede, kurzer Sinn: ich habe mich dazu durchgerungen, welche aus Plastik zu kaufen - mit Prägefunktion und Auswerfer. Und die sind prima. Elias kommt damit sogar alleine klar, die Kekse werden wunderschön und es geht auch noch flott. Wir sind begeistert. (Unsere Formen sind von städter, so wie die hier.)

Ein einfaches Keksrezept gibts heute noch dazu. Der Teig steht wirklich so gut, dass man alles prägen kann. Tiere, Text - was ihr wollt.



Ihr braucht:
250 g Mehl
150 g Butter, geschmolzen
50 g Zucker
100 g Marzipanrohmasse
1 Eigelb

So gehts:
Marzipan kleinschneiden und mit der Butter, dem Zucker und dem Eigelb so lange vermixen, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Dann das Mehl unterrühren. Den Teig so lange kalt stellen, bis er schön fest geworden ist. (Bei mir lag er über Nacht ihm Kühlschrank, da die Kinder nach der Warterei keine Lust mehr hatten, weiterzubacken...) Den Teig anschließend 3-4 mm dick ausrollen und ausstechen.
Den Ofen auf 175° Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Kekse auf ein mit Packpapier ausgelegtes Backblech setzen und 10-12 Minuten backen. Ihr könnt sie schön eng setzen, da sie nicht auseinanderlaufen.

Die Kekse schmecken recht neutral, wie Butterkekse. Das Marzipan ist wohl eher für die Konsistenz des Teiges als für den Geschmack. Ihr könnt also auch noch allerhand Gewürze oder Kakao untermischen, wie es euch eben schmeckt! :-)